Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Get Out
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Get Out ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Jordan Peele aus dem Jahr 2017. Der satirische Mystery-Horror-Thriller mit Comedy-Elementen basiert auf einem Originaldrehbuch des Regisseurs. Es erzĂ€hlt von einem jungen Schwarzen (dargestellt von Daniel Kaluuya), der mit seiner weißen Freundin (Allison Williams) einen Antrittsbesuch bei deren Eltern absolviert. Er beginnt die zunĂ€chst freundliche und aufgeschlossene Art der weißen Gemeinschaft mit ihren schwarzen Dienstboten zu hinterfragen und stĂ¶ĂŸt dabei auf ein grauenvolles Geheimnis. Der Film, der thematisch den Alltagsrassismus in den USA aufgreift, feierte am 23. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals seine Weltpremiere. Am 24. Februar 2017 kam Get Out in die US-amerikanischen und am 4. Mai 2017 in die deutschen Kinos.

Im Rahmen der Oscarverleihung 2018 wurde Get Out mit dem Preis fĂŒr das beste Originaldrehbuch ausgezeichnet. Der Film war dort auch als bester Film, fĂŒr die beste Regie und Kaluuya als bester Hauptdarsteller nominiert. DarĂŒber hinaus wurde Get Out mit zahlreichen weiteren Preisen ausgezeichnet.

Contents

‱ Handlung
‱ Filmtitel
‱ Perspektive
‱ Produktion
‱ Rezeption
‱ Kritiken
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Handlung

Der junge afroamerikanische New Yorker Fotograf Chris Washington und seine weiße Freundin Rose Armitage, die seit rund fĂŒnf Monaten zusammen sind, besuchen erstmals gemeinsam Roses wohlhabende Familie auf deren abgelegenem Landsitz: Vater Dean, Neurochirurg, Mutter Missy, Psychiaterin, und Bruder Jeremy, Medizinstudent. Rose gesteht Chris, sie noch nicht ĂŒber seine Hautfarbe aufgeklĂ€rt zu haben, setzt aber beruhigend hinzu, keiner von ihnen sei rassistisch. Der freundliche Empfang scheint dies zu bestĂ€tigen. Bald jedoch beginnt man, Druck auf Chris auszuĂŒben: Dean bedrĂ€ngt ihn, das Rauchen aufzugeben; Missy erklĂ€rt sich bereit, dies mit ihrer bewĂ€hrten Hypnosetechnik umgehend zu realisieren; und der angetrunkene Jeremy will, indem er Chris’ Sportlichkeit lobt, ein KrĂ€ftemessen provozieren. Irgendjemand im Haus trennt wiederholt das Ladekabel von Chris’ Smartphone – und gefĂ€hrdet damit seinen einzigen Kontakt zur Außenwelt, speziell zu seinem besten Freund, dem TSA-Mitarbeiter Rod, der ihn vor diesem Besuch gewarnt hat.

In der Nacht steht Chris auf, um im Freien heimlich zu rauchen. Das merkwĂŒrdige Verhalten des HausmĂ€dchens Georgina und des GĂ€rtners Walter, beide Afroamerikaner und beide laut Dean schon Dienstpersonal von dessen Eltern, beunruhigt ihn dabei so, dass er wieder ins Haus zurĂŒckkehrt. Der GĂ€rtner Walter rennt aus der Dunkelheit auf Chris zu, lĂ€uft dann aber weiter an ihm vorbei. Georgina steht regungslos am Fenster und scheint sich im spiegelnden Glas selbst zu beobachten. Missy hĂ€lt ihn auf und bittet ihn, im Sessel ihr gegenĂŒber Platz zu nehmen. BestĂ€ndig mit einem Löffel in ihrer Teetasse klimpernd, ruft sie in ihm die Erinnerung wach an die Nacht, als seine Mutter bei einem Unfall mit Fahrerflucht starb und er, auf sie wartend, unfĂ€hig war zu handeln, paralysiert – wie jetzt. Erwachend hĂ€lt Chris das Ganze fĂŒr einen Albtraum. Als Walter sich jedoch höchst merkwĂŒrdig bei ihm fĂŒr die nĂ€chtliche Störung entschuldigt, stellt Chris bei sich eine Abneigung gegen Zigaretten fest. Er glaubt, dass die Hypnose von Missy ihm das Rauchen abgewöhnt hat.

Am Vormittag reisen zahlreiche weitere GĂ€ste an, ĂŒberwiegend alte Freunde von Rose’ Großvater, die sich traditionell einmal im Jahr hier treffen. Chris wird den fast durchweg betagten weißen Paaren vorgestellt und von ihnen merkwĂŒrdig taxiert. Erleichtert sucht er die NĂ€he des einzigen Afroamerikaners, Logan King, der eine deutlich Ă€ltere weiße Frau begleitet. Chris glaubt ihn zu kennen, doch seine konservative Kleidung irritiert ihn ebenso wie sein unnatĂŒrliches Verhalten; nicht einmal mit der Ghettofaust weiß er etwas anzufangen. Als Chris jedoch mit dem Smartphone unbemerkt ein Foto von ihm machen will, löst der Blitz etwas in Logan aus, worauf seine Nase plötzlich blutet und er mit dem Schrei „Hau ab!“ (engl. „Get out!“) auf Chris losgeht. Dieser zieht sich mit Rose auf einen Spaziergang zurĂŒck. Chris erzĂ€hlt Rose wĂ€hrend des Spaziergangs, dass seine Mutter den Autounfall zwar zunĂ€chst ĂŒberlebte, aber schwer verletzt im Straßengraben liegen blieb und dort starb, weil niemand ihr zu Hilfe kam. Aufgrund dessen macht sich Chris VorwĂŒrfe, dass seine Mutter seinetwegen gestorben sei. Chris und Rose beschließen abzureisen. In ihrer Abwesenheit leitet Dean eine sonderbare, als Bingo getarnte Auktion, als deren Gewinner Jim Hudson hervorgeht, ein erblindeter, im Rollstuhl sitzender Galerist – der einzige weiße Gast, mit dem Chris zuvor ein substanzielles GesprĂ€ch fĂŒhren konnte.

WĂ€hrend er packt, sendet Chris das Foto von Logan an Rod, der ihn als Andre Hayworth aus ihrer „Neighborhood“ identifiziert, der vor einer Weile verschwunden ist. Rod wiederholt seine BefĂŒrchtung, Chris sei Weißen in die HĂ€nde gefallen, die Schwarze einer GehirnwĂ€sche unterziehen, um sie als Sexsklaven zu halten. Als die Verbindung zu Chris abbricht und Rod auf eine Vermisstenanzeige von Andre stĂ¶ĂŸt, wendet er sich an die Kriminalpolizei, wird aber fĂŒr seine These ausgelacht. Chris hat unterdessen brisante Fotos von Rose gefunden, die sie mit Ex-Liebhabern zeigen, allesamt Schwarze, darunter auch Logan King sowie die Hausangestellten Walter und Georgina. Er drĂ€ngt Rose zum sofortigen Aufbruch, doch die restliche Familie hĂ€lt ihn zurĂŒck. Als schließlich Rose ihr wahres Gesicht zeigt und sich herausstellt, dass sie ihn hergelockt hat, versucht er zu fliehen. Durch Missys Löffelklimpern fĂ€llt er erneut in Paralyse und kann Jeremys plötzlicher Attacke nichts entgegensetzen, wobei er auf den Hinterkopf stĂŒrzt.

In einem fensterlosen Raum kommt Chris, an einen Sessel gefesselt, wieder zu sich. Vor ihm steht ein Fernseher, in dem kurz nach seinem Erwachen ein Video startet: Es zeigt Roses Großvater, der ihn ĂŒber die VorgĂ€nge im Haus aufklĂ€rt: Unter dem Namen „Coagula“ verhilft man alten und behinderten Verwandten und Bekannten zu erhöhter Lebensdauer und -qualitĂ€t, indem deren Bewusstsein in den Körper eines zu diesem Zweck gekidnappten jungen, gesunden Schwarzen transplantiert wird. In Chris’ Fall soll ein „Gehirntausch“ mit dem blinden Galeristen stattfinden: Der Galerist soll sein Bewusstsein ĂŒbernehmen und wieder sehen können, Chris hingegen als Opfer fĂŒr den Rest seines Lebens hilflos „im versunkenen Bereich“ dahindĂ€mmern.

Chris gelingt es, sich fasriges FĂŒllmaterial des Sessels in die Ohren zu stopfen, um das regelmĂ€ĂŸig aus dem Fernseher kommende Löffelklimpern nicht zu hören und bei Bewusstsein zu bleiben. Er ist daher nicht paralysiert, als Jeremy ihn zur Gehirntransplantation abholt, und schlĂ€gt ihn nieder. Auf der weiteren Flucht tötet er Dean, Missy und den erneut auftauchenden Jeremy. Chris steigt in dessen Wagen und versucht, die Polizei zu kontaktieren. Dies bemerkt Rose, die in ihrem Zimmer gerade im Internet nach weiteren schwarzen MĂ€nnern als nĂ€chste Opfer sucht. Mit einem Gewehr bewaffnet, tritt sie vors Haus. WĂ€hrend Chris die Polizei anruft, und abgelenkt ist, fĂ€hrt er versehentlich die plötzlich auftauchende Georgina an. Chris hĂ€lt inne, sich der besonderen UmstĂ€nde beim Unfalltod seiner Mutter bewusst werdend, lĂ€dt sie ins Auto und versucht zu entkommen. Georgina, in die das Bewusstsein von Rose’ Großmutter transplantiert wurde, erwacht plötzlich, attackiert Chris und stirbt, weil sie ihm ins Lenkrad greift, woraufhin das Auto gegen einen Baum fĂ€hrt.

Mittlerweile in Schussweite gekommen, feuert Rose auf Chris, ohne ihn jedoch zu treffen. Plötzlich taucht Walter auf, in den das Ich des Großvaters transplantiert wurde, und greift Chris an. Dieser zĂŒckt sein Smartphone und löst die Kamera mit Blitz aus, woraufhin Walter – wie zuvor Logan – aus dem „versunkenen Bereich“ gerissen wird und vorĂŒbergehend wieder die Kontrolle ĂŒber seinen Körper bekommt. Er sagt Rose, er wolle Chris erschießen. Sie gibt ihm das Gewehr, doch er schießt auf sie und tötet sich dann selbst. Chris versucht daraufhin, die schwer verletzte Rose zu erwĂŒrgen, lĂ€sst aber schließlich von ihr ab. Als ein Polizeifahrzeug auftaucht, will Chris sich stellen, doch es ist sein Freund Rod, der gekommen ist, um ihn zu retten. Die beiden fahren davon und lassen die sterbende Rose auf der Straße zurĂŒck.

Filmanalyse

Filmtitel

Der Titel des Films leitet sich von einem Satz ab, der darin genau zweimal in einer Szene gesprochen wird. Logan schreit Chris wĂ€hrend der Gartenparty mit „Get Out“ an, in der deutschen Synchronfassung „Hau ab“. Die Worte sind als eine Warnung an Chris zu verstehen, und sprechen den Gedanken des Zuschauers aus, so Will Leitch von The New Republic, Chris vor den sich anbahnenden Ereignissen warnen zu wollen,cite-ref-newrepublicleitch-3-0[3] was auch Peeles Absicht war.cite-ref-4[4] Der Titel verweist zudem auf einen weiteren Klassiker des Horrorgenres. Der Satz wird prominent in Amityville Horror verwendet, als Delaney von den Geistern aus dem Haus gejagt wird, damit er die Familie Lutz nicht mehr beschĂŒtzen kann.cite-ref-kinode-5-0[5]

Genrebestimmung

Get Out ist in erster Linie ein Horrorfilm. Die GefĂŒhle der Angst werden durch die Hypnose erzeugt, in die verschiedene Figuren im Film versetzt werden und in deren Folge sie bewegungsunfĂ€hig sind und nicht mehr die Kontrolle ĂŒber ihren Körper haben.cite-ref-slateharris-6-0[6] Der Film erklĂ€rt nicht genau, wie die Hypnose durch die Mutter mit Hilfe einer Teetasse und einem Teelöffel funktioniert,cite-ref-theithacanlentz-7-0[7] wie er auch insgesamt die Unklarheit darĂŒber aufrechterhĂ€lt, wer im Film eigentlich in die finsteren PlĂ€ne involviert ist, ob sich alles nicht vielleicht doch um seltsame MissverstĂ€ndnisse handelt und was in dem Haus vorgeht. Sicher könne der Zuschauer nur sein, so Will Leitch, dass Chris unter den Menschen dort der normalste ist.cite-ref-newrepublicleitch-3-1[3] Dadurch, dass alle ihm sagen, er brauche nicht nervös zu sein, gerĂ€t Chris erst wirklich in Panik.cite-ref-newrepublicleitch-3-2[3] Allgemein geht die Gefahr im Film von den Weißen aus, die sich klassischer weißer Waffen wie eines LacrosseschlĂ€gerscite-ref-vanityfairbusis-8-0[8] oder auch der Teetasse und des Teelöffels bedienen, mit deren Hilfe Missy den Freund ihrer Tochter in Hypnose versetzt. Rose’ Familie hat allerdings nicht nur eine böse Seite, sondern auch eine warme und sehr menschliche, wohingegen ihre beiden Bediensteten völlig unheimlich wirken.cite-ref-theithacanlentz-7-1[7] Trotz aller komischer Elemente, so Will Leitch, sei der Film mehr ein Horrorfilm als Comedy.cite-ref-newrepublicleitch-3-3[3] Aidan Lentz vom Ithaca College sagt, der Film vergesse nie seine Horror- oder Komödien-EinflĂŒsse, die darin Hand in Hand gingen, ohne sich jemals gegenseitig im Weg zu stehen.cite-ref-theithacanlentz-7-2[7] Der Film verortet den Albtraum fĂŒr einen Schwarzen, aus dem es kein Erwachen zu geben scheint, in der Jetztzeit.cite-ref-slateharris-6-1[6]

Peele nutzt die Formen des Horrors, um den Zuschauer fĂŒhlen zu lassen, wie das tĂ€gliche Leben fĂŒr schwarze MĂ€nner und Frauen ist. Peele spricht bei seinem Film auch von einem Social Thriller, und bei der Geschichte von Chris, der seinen zukĂŒnftigen Schwiegereltern vorgestellt wird, teile man eine kollektive Erfahrung, die jeder auch auf sein eigenes Leben beziehen und in der sich jeder selbst wiederfinden könne.cite-ref-villagevoiceebiri-9-0[9] Der Betrachter mĂŒsse sich hierzu auf die Grundstruktur des Horrorfilms einlassen, so Aja Romano von Vox, was bedeute, wenn Chris als unser Avatar dienen soll, durch dessen Augen hindurch wir die weiße Gesellschaft wahrnehmen, seien wir auch gezwungen, diese wie der Protagonist als den Schrecken zu sehen. Gleichzeitig zeige Peele auch, was junge schwarze MĂ€nner tun mĂŒssen, um in der weißen Gesellschaft zu ĂŒberleben. Romano spricht von Code-Switching, wenn schwarze MĂ€nner und Frauen im Alltag ihre Sprache und ihre Manierismen in verschiedenen Situationen an die jeweiligen kulturellen oder sozialen Kontexte in einer von Weißen dominierten Welt anpassen, auch wenn dies eigentlich jeder tue.cite-ref-10[10]

Peele selbst erklĂ€rt, warum der Film besonders gut veranschauliche, wie geeignet Horror ist, um das Thema Rassismus zu diskutieren. Auch in Horrorfilmen drehe sich alles um den Körper, nicht nur in dem Subgenre Körper-Horror, und oft gehe es darin darum, dass ein Körper von einem anderen Wesen ĂŒbernommen wird, wie in Der Exorzist und in Rosemaries Baby, oder dass ein Körper von einem anderen Wesen angegriffen und missbraucht wird. FĂŒr Peele scheint es kein großer Schritt, diese Idee auf die Rassenfrage zu ĂŒbertragen.cite-ref-villagevoiceebiri-9-1[9] Auch Hanns-Georg Rodek von Welt Online ist der Ansicht, dass Horrorfilme der beste Gradmesser fĂŒr unterdrĂŒckte Ängste einer Gesellschaft sind, weil sie von unten kĂ€men.cite-ref-weltonlinerodek-11-0[11]

Zudem enthĂ€lt der Film Mystery-EinflĂŒsse, also eine Mischung aus Horror- und Fantasy-Elementen, die wie beispielsweise im Film The Sixth Sense durch Aspekte des Geheimnisvollen und des UnerklĂ€rlichen gekennzeichnet sind, und Peele verbindet das Ganze darĂŒber hinaus mit Elementen der Komödie.cite-ref-usmagazinereinstein-12-0[12] Andreas Busche vom Tagesspiegel beschreibt Get Out als eine Komödie, in die nur ganz allmĂ€hlich Mystery-Motive in Form einer Hommage an den dystopischen Suburbia-Klassiker Die Frauen von Stepford einsickerten.cite-ref-tagesspiegelbusche-13-0[13] Auch Peele selbst vergleicht Get Out mit Die Frauen von Stepford.cite-ref-14[14] Das Zusammenspiel dieser Genreelemente aus Horror und Comedy in Form einer Satire empfindet Mara Reinstein vom US-Magazine als klug, besonders weil es sich um eine Gesellschaftssatire mit Momenten des Schreckens handelt und nicht umgekehrt, und selbst die wahrhaft erschreckenden Momente fĂŒhrten fast immer zu einem höhnischen Lachen.cite-ref-usmagazinereinstein-12-1[12] Antje Wessels von Quotenmeter.de sagt ĂŒber Peeles Mischung von Horrorfilm, Komödie und Gesellschaftssatire, diese sei die konsequente FortfĂŒhrung eines Trends, weg vom tristen Betroffenheitskino, hin zum Versuch, ein gesellschaftsrelevantes Thema so aufzubereiten, dass man als Zuschauer nicht das GefĂŒhl bekomme, die Macher gingen von vornherein mit einem Bildungsauftrag an ihr Publikum heran.cite-ref-quotenmeterwessels-15-0[15]

Der Berliner Professor fĂŒr Filmwissenschaft Marcus Stiglegger sagte in einem Interview mit NOiZZ, Horrorfilme hĂ€tten schon immer gesellschaftliche MissstĂ€nde angekreidet. Zur Erzeugung des Grauens im Film sagte Stiglegger, je alltĂ€glicher der Schein, desto tiefer seien die AbgrĂŒnde. Stiglegger wusste allerdings nicht, ob Get Out auch in Deutschland so erfolgreich werden kann wie in den USA.cite-ref-16[16]

Vergleich mit anderen Filmen

Matthew Monagle von Film School Rejects erklĂ€rt, was Jordan Peele, den Regisseur des Films, von seinen Zeitgenossen unterscheide und ihn damit zu einem großen Horrorfilmregisseur mache, sei sein VerstĂ€ndnis dafĂŒr, welche Ängste aktuell in unser aller Leben unter der OberflĂ€che schlummern. Horrorfilme funktionierten am besten, so Monagle, wenn man das Groteske aus dem Vertrauten heraus entstehen ließe, wie es auch Steven Spielberg in Der weiße Hai getan habe, wodurch man Angst habe, an einen Strand zu gehen.cite-ref-filmschoolrejectsmonagle-17-0[17]

Emily Zanotti von Heatstreet erklĂ€rt, die Familie benutze im Film weder rassistische Begriffe, noch spreche sie im SĂŒdstaaten-Slang, sondern sei eine normale Familie, die versuche zu beweisen, wie sehr sie sich um ihre schwarzen Mitmenschen bemĂŒhen, ĂŒber ihre Vorliebe fĂŒr Rap-Musik redeten, Obama wĂ€hlten und eine RĂŒckkehr von Tiger Woods zur PGA unterstĂŒtzten. Die PrĂ€misse des Films sei daher eine Ă€hnliche wie in Die Frauen von Stepford, so Zanotti.cite-ref-heatstzanotti-18-0[18] Einige Kritiker vergleichen den Film mit Rat mal, wer zum Essen kommt von Stanley Kramer.cite-ref-theguardianbakare-19-0[19]

Mashaun D. Simon von NBC News erkennt im Film Anlehnungen an Halloween, Shining und Das Schweigen der LĂ€mmer. Er erklĂ€rt zudem, es gebe im Film Szenen, in denen einige der bekanntesten Stereotypen des Black Life gepflegt wĂŒrden, wie die Manipulation schwarzer MĂ€nner durch weiße Frauen und das Zur-Ware-Werden des schwarzen Körpers, doch gebe es im Film auch Momente, in denen Chris Dinge tue, die „gewöhnliche“ Schwarze nicht tun wĂŒrden, so Simon.cite-ref-nbcsimon-20-0[20]

Perspektive

Peele wollte mit Get Out den Zuschauer einbinden, und er sagte: „Man ermöglicht es einer weißen Person, die Welt fĂŒr eineinhalb Stunden durch die Augen einer schwarzen Person zu sehen.“ Im Film sind es die Augen von Chris, durch die hindurch man die seltsamen Geschehnisse verfolgt, der als talentierter Fotograf schon beruflich ein Ă€ußerst aufmerksamer Beobachter ist und Vieles gleich bemerkt, anderes allerdings nicht sofort. Sein Beruf ist zudem der Grund, warum Chris seine digitale Spiegelreflexkamera mit auf die Reise nimmt, die er stĂ€ndig wie einen Schutzschild um den Hals trĂ€gt und gleichzeitig Distanz und NĂ€he zwischen Chris und seiner Umgebung schafft, was fĂŒr ihn gleichermaßen eine Möglichkeit ist, sie zu beobachten und dieser zu entkommen.cite-ref-theatlanticcruz-21-0[21] Hanns-Georg Rodek von Welt Online erklĂ€rt, zwar wĂŒrden sich die Weißen demonstrativ farbenblind geben, doch das geĂŒbte Auge des Fotografen entdecke WidersprĂŒche in der schönen Kulisse, und man denke unwillkĂŒrlich an die Handykameras, ohne deren Zeugnis man die schwarzen Polizeiopfer noch immer fĂŒr TĂ€ter halten wĂŒrde.cite-ref-weltonlinerodek-11-1[11] Hannah Pilarczyk von Spiegel Online erklĂ€rt, der Blick der Kamera sei der von Chris; was ihm auffĂ€llt, falle dem Publikum von der ersten Einstellung an ins Auge, beispielsweise dass die Bediensteten von Rose’ Eltern, alle schwarz, merkwĂŒrdig unterwĂŒrfig agierten und dass es fĂŒr die Eltern selbst doch anstrengend zu sein scheine, sich auf den schwarzen Freund ihrer Tochter einzulassen.cite-ref-spiegelonlinepilarczyk-22-0[22] Nach Ansicht von Lenika Cruz ist dies sowohl fĂŒr die Handlung des Films, aber auch fĂŒr die Kameraarbeit bis zu dessen Ende von Bedeutung.cite-ref-theatlanticcruz-21-1[21]

Das besondere Auge des Protagonisten fĂŒr Kleinigkeiten ist auch in der Handlung des Films selbst von Bedeutung. So geht es Jim Hudson nicht nur darum, den Körper von Chris zu besitzen, sondern es geht ihm insbesondere um dessen Augen, durch die er gerne sehen können wĂŒrde. Als er Chris von seinen PlĂ€nen erzĂ€hlt, sein Gehirn in dessen Körper transplantieren zu wollen, sagt Jim: „Ich möchte die Welt durch deine Augen sehen.“cite-ref-theatlanticcruz-21-2[21]

Themen und Motive

Versteckter Rassismus

Peele richtet die Kamera auf das „Monster des Rassismus“, das in den gepflegten Vororten lauert. Wie seine VorgĂ€nger und Kino-Idole nutzt er die Konventionen des Horror-Genres, um ein universelles Fenster zu einer der am meisten marginalisierten Stimmen im zeitgenössischen Amerika zu öffnen: der des jungen schwarzen Mannes.cite-ref-latimesyamato-23-0[23] Der Film spielt auf den Rassismus mit allen seinen Schrecken an, die tatsĂ€chlich jĂŒngst in Amerika zu beobachten seien, so Rory Chasin von JOE.ie.cite-ref-24[24] Die Schurken seien im Film jedoch keine SĂŒdstaaten-Rednecks, Neonazi-Skinheads oder sogenannte „Alt-Rights“, sondern bĂŒrgerliche, weiße „Liberale“, erklĂ€rt Lanre Bakare von The Guardian. Peele beschĂ€ftige sich im Film in einer erfrischenden, unterhaltsamen und unerschrockenen Weise mit der Rassenfrage in Amerika, so Bakare, und die Verweise, die darin zu finden seien, umfassten gemischtrassige Beziehungen, die Eugenik, den Sklavenhandel, schwarze MĂ€nner, die im Horrorfilm zuerst sterben, den Vorort-Rassismus und die Polizeigewalt, die an Schwarzen verĂŒbt werde. FĂŒr Bakare scheint es daher auch kein Zufall, dass der Film fast fĂŒnf Jahre nach der Tötung von Trayvon Martin in die Kinos kam.cite-ref-theguardianbakare-19-1[19] Viele Kritiker glauben im Film einen Post-Rassismus zu erkennen, da es in den USA eine Zeit lang den Irrglauben und die Hoffnung gab, dass Rassismus ĂŒberwunden sei, weil mit Barack Obama ein Afroamerikaner PrĂ€sident war.cite-ref-suedtirolnewssteinhart-25-0[25] Der Regisseur hatte mehrfach betont, dass er die LĂŒge vom postrassistischen Amerika entlarven wollte, nach der viele Amerikaner gerne glaubten, dass der Rassismus in Amerika ĂŒberwunden worden wĂ€re.cite-ref-zeitonlinesteinhart-26-0[26]

„Der Film vermittelt ein GefĂŒhl und einen Eindruck davon, wie es in den USA ist, schwarz zu sein oder einer Minderheit in diesem Land anzugehören, und davon, wie wir wahrgenommen werden, auch wenn man uns sagt, dass das nicht so ist“, sagte Peele.cite-ref-latimesyamato-23-1[23] Stephanie Zacharek von der Time erinnert in ihrer Kritik zum Film an die Textzeile eines Liedes von Lou Reed, in der es heißt: „Ich will schwarz sein“, die die weitgehend unausgesprochenen GefĂŒhle vieler weißer Menschen ĂŒberall widerspiegelte, weil einige weiße Leute so cool wie schwarze Menschen sein wollen. Zacharek erklĂ€rt, Peele verwende einfache Elemente wie einen abgetrennten Hirschkopf, der an einer getĂ€felten Wand hĂ€ngt, oder eine alte Fernsehkommode, um eine dĂŒstere Vorstadt-AtmosphĂ€re zu erzeugen. Die Welt der wohlhabenden weißen Menschen mit ihren Statussymbolen, so Zacharek, wirke dabei sehr, sehr uncool.cite-ref-27[27]

Die Gartenparty als Angstraum

Chris muss wĂ€hrend einer Gartenparty, zu der Freunde der Familie und des verstorbenen Großvaters eingeladen sind, einen gesellschaftlichen Albtraum erdulden. Er trifft hierbei auf eine Vielzahl von reichen, weißen Menschen, die ihm eindeutig zu nah kommen, sich ihm aufzwingen, ihn ohne seine Erlaubnis berĂŒhren und ihn körperlich und sexuell explizit objektivieren. All dies tun sie, um ihre Bewunderung fĂŒr schwarze Menschen zum Ausdruck zu bringen, allerdings maskieren sie hiermit auch tiefere Formen des Rassismus. Die von den GĂ€sten gemachten Kommentare sind darauf ausgerichtet, Chris als Exemplar eines Menschen darzustellen und die QualitĂ€t seines Körpers zu beurteilen. Auch das veranstaltete Bingo zielt hierauf ab. Seine geistigen Attribute, wie beispielsweise sein kĂŒnstlerisches Talent, werden hingegen explizit in objektivierte, physische Teile zerlegt und er als Mensch kommutiert. So wird sein Talent als Fotograf auf seine „Augen fĂŒr Kunst“ reduziert.cite-ref-voxromano-28-0[28]

WĂ€hrend der Gartenparty, wie in den gesamten ersten zwei Dritteln des Films, verhĂ€lt sich Chris bewusst leise, wĂ€hrend er diese rassistischen Verhaltensweisen aushĂ€lt, und es ist klar, dass er seine Manöver durch unzĂ€hlige soziale Interaktionen gelernt hat. Diese ZurĂŒckhaltung scheint wohlĂŒberlegt und darauf ausgerichtet, Feindseligkeit zu vermeiden und den Anschein von Höflichkeit und FĂŒgsamkeit zu wahren. Als sich Chris endlich zu wehren beginnt, auf Gewalt zurĂŒckgreift und wieder die Kontrolle gewinnt, sei dies ein kathartischer Moment, so Aja Romano von Vox, was den Blick auf die wahre Natur des schwarzen Widerstandes lenke.cite-ref-voxromano-28-1[28]

ErmÀchtigung des schwarzen Körpers

Im Gegensatz zu dem, was die Trailer und Plakate zum Film andeuten, wollen die netten weißen Leute im Film die Schwarzen nicht verdrĂ€ngen oder per se töten, sondern haben eine komplizierte und sehr blutige Form des Rassenvampirismus ersonnen, so Emily Yoshida von Vulture, indem sie versuchten, ihren eigenen Geist in schwarze Körper zu transferieren, um selbst darin zu leben, denn sie liebten Schwarze, weil diese in allem so gut und weil sie so cool sind.cite-ref-vultureyoshida-29-0[29] Durch die geplante Gehirntransplantation, bei der Jims Gehirn in den Körper von Chris eingepflanzt werden soll, wird neben der Hypnose zusĂ€tzlich die physische ErmĂ€chtigung ihrer Körper versucht. Dadurch, dass der Film einen völlig anderen Blick auf die Behandlung schwarzer Körper in der US-amerikanischen Geschichte werfe, so Aisha Harris von Slate, könnte sich der Horrorfilm bald eines Platzes auf den LehrplĂ€nen vieler College-Kurse sicher sein.cite-ref-slateharris-6-2[6]

Unterschwellige Kritik an Hollywood

Manche Kritiker sehen in dem Film auch eine versteckte Kritik an Hollywood und an den Darstellungen sogenannter gemischtrassiger Beziehungen auf der Leinwand.cite-ref-30[30] Kevin Noble Maillard von der New York Times erinnert in seiner Kritik zu Get Out insbesondere daran, dass von 1930 bis in die spĂ€ten 1960er Jahre gemĂ€ĂŸ dem Motion Picture Production Code, einem radikalen, brancheninternen Selbstzensurkodex in den USA, die Darstellungen gemischtrassiger Beziehungen in Filmen verboten waren und auch spĂ€ter Mainstream-Filme die AbnormitĂ€t der gemischtrassigen IntimitĂ€t propagierten, was nur wenig Raum fĂŒr alternative Ausgangshandlungen der Geschichten geboten hatte, die in den Filmen erzĂ€hlt werden konnten. HauptsĂ€chlich hĂ€tten solche Filme die Rassenunterschiede selbst zum Gegenstand gehabt oder bekannte gemischtrassige Beziehungen aus einer historischen Perspektive betrachtet, wie zuletzt in Loving oder A United Kingdom.cite-ref-nytmaillard-31-0[31]

Das dominante Narrativ, wie ĂŒber die von Schwarzen ausgefochtenen KĂ€mpfe berichtet wird, so Aja Romano von Vox, sei in unserer Gesellschaft die vom schwarzen Individuum als Unruhestifter, als Agitator und damit letztlich als Problem. Schwarzen BĂŒrgern sei es innerhalb der Kulturgeschichte nicht erlaubt worden, so Romano, durch ihren Widerstand heroisch zu erscheinen. Hollywood habe durch Filme den Gedanken verstĂ€rkt, dass Gewalt generell schlecht ist und Minderheiten diese nur erlaubt werden sollte, wenn sie als Mittel zur Erlangung von Harmonie und Einheit genutzt wird. Auch in Horrorfilmen, einem Genre, das voll von Bestrafungsgewalt sei, so Romano, werde es schwarzen Figuren in der Regel nur gestattet, Gewalt auszuĂŒben, wenn sie neben anderen weißen Figuren agieren.cite-ref-32[32] Hanns-Georg Rodek von Welt Online meint, Peele ĂŒberschreite mit seinem Film nach Hollywood-Definition die Grenzen des kommerziell erlaubten Geschmacks, denn Hollywood hĂ€tte es nie zugelassen, dass als kathartische Lösung ein Haufen Weißer abgeschlachtet wird, ohne dass der Schwarze irgendwie dafĂŒr bezahlen muss.cite-ref-weltonlinerodek-11-2[11]

Justin Chang von der Los Angeles Times sagt, dass sich Get Out nun wie eine lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Reaktion auf Hollywoods kollektives Versagen anfĂŒhle.cite-ref-33[33] Auch Matthew Monagle von Film School Rejects meint, angefangen bei Moonlight ĂŒber 13th bis hin zu I Am Not Your Negro habe Hollywood zunehmend bemerkt, dass man schwarzen Filmemachern erlauben muss, ihre eigenen Geschichten auch in ihren eigenen Worten zu erzĂ€hlen. In hellen Farben begebe sich Get Out auf eine Reise durch die Filmgeschichte, bis hin zu George A. Romeros Die Nacht der lebenden Toten aus dem Jahr 1968, so Monagle, und nutze die Merkmale seines Genres, um zu zeigen, wie wenig sich in diesem seitdem verĂ€ndert hat.cite-ref-filmschoolrejectsmonagle-17-1[17]

Auch fĂŒr Zaba Blay ist Get Out und dessen kommerzieller Erfolg ein Beweis dafĂŒr, dass Hollywood zunehmend Interesse an der Darstellung gemischtrassiger Beziehungen gewonnen hat. Blay erinnert an eine der frĂŒhesten gemeinsamen Darstellungen von schwarzen MĂ€nnern und einer weißen Frau auf der Leinwand in D. W. Griffiths Film Die Geburt einer Nation, in dem der schwarze Mann als stereotyper, sexbesessener Vergewaltiger dargestellt wurde, der die Unschuld eines weißen MĂ€dchens stehlen wollte. Eine solche Darstellung sei erstmals im Jahr 1965 im Film TrĂ€umende Lippen unterbrochen worden, in dem Sidney Poitier seine weiße Schauspielerkollegin Elizabeth Hartman kĂŒsste, die ein blindes MĂ€dchen spielte. Auch wenn die Darstellung von gemischtrassigen Beziehungen im Film möglicherweise auf eine VerĂ€nderung in der realen Welt hindeutete, so Blay, sei dies nicht unbedingt ein Zeichen fĂŒr Verbesserungen in der Rassenfrage.cite-ref-34[34] Wie Kevin Noble Maillard von der New York Times feststellt, befindet sich zwar die Zahl gemischtrassiger Beziehungen in den USA zurzeit auf einer Rekordhöhe, doch spiegelte sich dies nicht unbedingt in den Geschichten wider, die im Fernsehen und auf den KinoleinwĂ€nden zu sehen sind.cite-ref-nytmaillard-31-1[31]

Produktion

Stab und Besetzung

Regie fĂŒhrte Jordan Peele, der auch das Drehbuch zum Film schrieb. Es handelt sich bei Get Out um das RegiedebĂŒt des eigentlichen Schauspielers, der zuvor auch als Schreiber fĂŒr Comedy-Serien wie Mad TV und Key and Peele tĂ€tig war. Der afroamerikanische Regisseur sagte ĂŒber Get Out, das Thema des Films sei zwar Rassismus, allerdings wollte er darin keine hinterwĂ€ldlerischen „Rednecks“ als Antagonisten verwenden, sondern Menschen einer linken Elite, die glauben, dass beide Seiten so etwas ĂŒberwunden haben.cite-ref-heatstzanotti-18-1[18]

Peele sagte ĂŒber Get Out: „Es ist ein sehr persönlicher Film, und er basiert auf meinen Erfahrungen als Afroamerikaner.“ Besonders die Situation, in der sich seine Hauptfigur Chris auf der Party der Armitages im Film befindet, in der ihm viele der weißen GĂ€ste erzĂ€hlen, was sie ĂŒber ihn denken, sei ihm bekannt, so Peele.cite-ref-nbcsimon-20-1[20] Peele ist darĂŒber hinaus selbst mit der weißen Schauspielerin Chelsea Peretti verheiratet, wodurch seine Hauptfigur Chris mögliche autobiografische BezĂŒge zu ihm selbst aufweist.cite-ref-timeberman-35-0[35] Der Regisseur erklĂ€rte seine besondere „Gabe“ scherzhaft: „Der kleine Haley Joel Osment konnte in The Sixth Sense tote Menschen sehen. Nun, und ich kann rassistische Menschen sehen.“cite-ref-36[36]

Der britische Schauspieler Daniel Kaluuya ĂŒbernahm die Rolle von Chris Washington, Allison Williams die Rolle seiner Freundin Rose Armitage. Ihre Eltern Missy und Dean werden von Catherine Keener und Bradley Whitford gespielt, ihr Bruder Jeremy von Caleb Landry Jones. Der afroamerikanische Schauspieler Marcus Henderson spielt Walter, der ebenfalls afroamerikanische Nachwuchsschauspieler Lakeith Stanfield, der in den Jahren zuvor fĂŒr seine Rollen in den Filmen Selma und Straight Outta Compton ausgezeichnet wurde, spielt Andrew Logan King-Hayworth, den Lebenspartner einer weißen Freundin der Familie. Lil Rel Howery spielt Rod Williams, Chris’ besten Freund. Betty Gabriel ist in der Rolle des HausmĂ€dchens Georgina zu sehen, Stephen Root als Jim Hudson, Erika Alexander in der Rolle von Detective Latoya, und Lyle Brocato spielt Richard Shaw.

Dreharbeiten und Ausstattung

Die Dreharbeiten fanden ab Mitte Februar 2016 fĂŒr rund drei Wochen in Fairhope im US-Bundesstaat Alabama statt. Weitere Aufnahmen entstanden an der Barton Academy in der Hafenstadt Mobile, in der NĂ€he der Ashland Place Methodist Church und der Levert Avenue in Mobile, unter anderem in einem privaten Wohnhaus, das ĂŒber einen Raum mit einem großen Fenster verfĂŒgte, durch das hindurch man auf den Gehweg blicken konnte. Das Haus der EigentĂŒmerin wurde fĂŒr die Dauer der Dreharbeiten umgebaut.cite-ref-37[37]cite-ref-38[38] Die Produktionskosten des Films beliefen sich auf rund 4,5 Millionen US-Dollar.cite-ref-39[39]

Tim Caspar Boehme von der taz erklĂ€rt, Peele balanciere in seinem Film gern das Unheimliche gegen das Groteske aus: „Wenn Chris etwa hypnotisiert wird, wĂ€hlt Peele ein fast comic-haft ĂŒberzeichnetes Bild fĂŒr dieses „Abtauchen“ ins Unbewusste, das in seiner kĂŒnstlichen WeltentrĂŒcktheit mehr zum Lachen als zum Gruseln anregt.“cite-ref-tazboehme-40-0[40] Über die Szenen wĂ€hrend der Gartenparty sagt Andreas Busche vom Tagesspiegel, Peele zeige ein sicheres HĂ€ndchen fĂŒr die feisten Physiognomien der feinen Gesellschaft: „Wie ein Hofmaler der Renaissance fĂ€ngt er die speckigen Nacken, rosafarbenen BĂ€ckchen und aufgedunsenen Körper der weißen GĂ€ste ein, die sich sektenartig um ihr Opferlamm drĂ€ngen.“cite-ref-tagesspiegelbusche-13-1[13]

Marietta Steinhart von Zeit Online erinnert das Haus der Armitages mit seinen weißen SĂ€ulen an eine SĂŒdstaatenplantage.cite-ref-zeitonlinesteinhart-26-1[26] Der ausgestopfte Hirschkopf im Haus der Armitages ist nicht nur ein Verweis auf ein Horrormotiv, wie beispielsweise Ă€hnliche ausgestopfte Tiere im Film Psycho, sondern auch auf ein rassistisches Stereotyp, denn Schwarze wurden besonders in der Sklavenzeit mit Tieren verglichen und nach Fluchtversuchen erbarmungslos gejagt.cite-ref-kinode-5-1[5]

Filmmusik und Sounddesign

Die Filmmusik komponierte Michael Abels, der zuvor unter anderem mit dem bekannten GospelkĂŒnstler Reverend James Cleveland zusammengearbeitet hatte und bei Get Out erstmals als Filmmusikkomponist fungierte. Die Wahl fiel auf Abels, weil Peele von ihm glaubte, dass er eine Musik mit deutlich erkennbaren schwarzen musikalischen BezĂŒgen und schwarzen Wurzeln schaffen könne. Dies erwies sich allerdings als eine Herausforderung, denn Peele stellte fest, dass afroamerikanische Musik in der Regel immer von einem Hoffnungsschimmer zeugt. Weil er dies eigentlich vermeiden wollte, finden sich letztlich in der Filmmusik Blues-Elemente.

Abels sagte zu der Zusammenarbeit mit Peele: „Jordan gab mir eine sehr klare Richtung fĂŒr die Filmmusik vor, und diese mĂŒsse vor allem wirklich furchteinflĂ¶ĂŸend sein.“ Peele wollte trotz der afroamerikanischen Elemente in der Filmmusik allerdings nicht in Stereotype verfallen, dennoch sollten eindeutig als afroamerikanisch erkennbare Stimmen im Film zu Chris sprechen, die die Seelen der Sklaven und anderen schwarzen Opfern der UnterdrĂŒckung darstellen, die aus der Geisterwelt zu ihm sprechen. Abels entschied sich fĂŒr in Swahili-Stimmen gesprochene Worte, weil solche unverstĂ€ndlichen Sprachen immer irgendwie auch beĂ€ngstigend wirkten, so der Komponist. Abels schrieb hierzu Texte und ließ sie in einer Swahili-Übersetzung singen, begleitet von traditionellen Instrumenten, um zu sehen, ob dies der Musik entsprach, die er sich fĂŒr den Film vorgestellt hatte, wodurch beispielsweise das Titellied des Films Sikiliza Kwa Wahenga entstand, was so viel wie „Höre auf (deine) Vorfahren“ bedeutet und zum Inhalt hat, dass etwas Schlimmes passieren wird. Neben einem schwarzen Chor setzte Abels fĂŒr die Filmmusik auch ein Streichorchester, eine Harfe und Perkussionsinstrumente aus Metall ein.cite-ref-soundtrack-41-0[41]cite-ref-42[42]

Kaya Savas von filmmusicmedia.com sagt, die Filmmusik sei nahezu perfekt fĂŒr einen Horror-Thriller und ignoriere alle Klischees des Genres, um zu erschrecken oder ein Unbehagen zu erzeugen, wobei sie dennoch Ă€ußerst wirkungsvoll sei. Abels habe der Musik ein sehr organisches und menschliches GefĂŒhl verpasst, so Savas, indem er hauptsĂ€chlich akustische Instrumente verwendete. Es gebe zwar auch einige elektronische Elemente, doch diese seien wirklich sparsam verwendet, so Savas. Die Verwendung der afrikanischen GesĂ€nge in Swahili, die dazu bestimmt waren, die Handlung zu kommentieren, gebe dem Film eine gespenstische menschliche Note. Es sei wirklich eines von Abels Talenten als Musiker und Komponist, dass er die Filmmusik zu einem Kernelement der Geschichte gemacht habe.cite-ref-43[43] Dem Urteil schließt sich Patrick Phillips von cutprintfilm.com an und meint, Abels lebendige Musik sei der Leim, der den komplexen Film zusammenhalte und webe ein nahezu psychedelisches Netz um Peeles verdrehte ErzĂ€hlung. Der Komponist habe sein berufliches Leben damit verbracht, Elemente aus Jazz, Blues und Bluegrass in seine Orchesterarrangements zu bringen, so Phillips, und insbesondere Tonalverschiebungen gehörten zu seinem Musikrepertoire. Die 43 Kompositionen fĂŒr Get Out vereinten in ihrem Ergebnis nun Elemente der Americanacite-ref-44[44], klassische Orchestermusik und traditionelle afrikanische GesĂ€nge. Besonders hebt Phillips jedoch das EingangsstĂŒck Prologue, das nur 20 Sekunden dauert, und das Hauptthema hervor. Die darin in Swahili gesungenen Worte, die ĂŒbersetzt so viel wie „Bruder – höre auf die Ältesten. Lauf! Bruder – hört auf die Wahrheit. Laufe weit weg. Lauf! Rette dich selbst“ bedeuten, klingen wie gequĂ€lte afrikanische Seelen, die aus der verabscheuungswĂŒrdigen Vergangenheit Amerikas heraus sprechen, so Phillips. Chris & Rose hingegen klinge wie ein Liebeslied aus einem verschollenen Hitchcock-Film, aber auch das kĂŒhle und minimalistische StĂŒck The Deer passe in Hitchcocks verdrehte Welt. Das StĂŒck Hypnosis beschreibt Phillips als vier Minuten halluzinogener orchestraler Wahnsinn.cite-ref-45[45]

Im Vorspann des Films wird Donald Glovers Song Redbone aus dem Album “Awaken, My Love!” gespielt, das dieser unter seinem KĂŒnstlernamen Childish Gambino schuf. Peele erklĂ€rte zur Wahl dieses Songs als Eröffnungslied seines Films, er habe dessen Text gemocht, der den Hörer auffordert, wach zu bleiben, weil draußen Schwarze herumschleichen, die einen suchen, finden und erwĂŒrgen wollen, was insbesondere die afroamerikanischen Besucher seines Films auf diesen einstimmen sollte.cite-ref-46[46] Weitere im Film gespielte Lieder sind das aus den 1920er Jahren stammende Lied Run Rabbit Run von Flanagan and Allen und (I’ve Had) The Time Of My Life in der Version von Bill Medley und Jennifer Warnes.cite-ref-47[47]

Am 24. Februar 2017 wurde der Soundtrack, der 43 Tracks umfasst, als Download von Back Lot Music veröffentlicht.cite-ref-48[48]

Marketing und Veröffentlichung

Im Oktober 2016 wurde ein erster Trailer zum Film veröffentlicht.cite-ref-49[49] Im Februar 2017 stellte Peele im Rahmen einer Marketingveranstaltung an der Brooklyn Academy of Music eine Filmretrospektive mit dem Titel The Art of the Social Thriller zusammen, die aus Genrefilmen wie Die Nacht der lebenden Toten, Rat mal, wer zum Essen kommt, Rosemaries Baby, Haus der Vergessenen, Das Schweigen der LĂ€mmer, Scream, Misery, Meine teuflischen Nachbarn, Shining, Candyman’s Fluch und Das Fenster zum Hof bestand, in dem der Protagonist wie Chris in Get Out ebenfalls Fotograf ist.cite-ref-50[50]

Der Film wurde am 23. Januar 2017 im Rahmen des Sundance Film Festivals uraufgefĂŒhrt.cite-ref-51[51] Am 24. Februar 2017 kam der Film in die US-amerikanischen Kinos. Anfang MĂ€rz 2017 erschien ein erster deutscher Trailer zum Film.cite-ref-52[52] Am 17. MĂ€rz 2017 kam der Film in die Kinos im Vereinigten Königreichcite-ref-53[53] und startete am 4. Mai 2017 in Deutschland.cite-ref-54[54] In dem von Universal Pictures im MĂ€rz 2017 veröffentlichten Filmplakat ist der Filmtitel mit der Frage „Ist jeder, der eingeladen ist, auch wirklich willkommen?“ unterschrieben. Am 1. Februar 2018 erfolgte in Deutschland eine Veröffentlichung als Blu-ray.

Synchronisation

Die deutsche Synchronisation entstand nach einem Dialogbuch und der Dialogregie von Hannes Maurer im Auftrag der RC Production Kunze & Wunder GmbH & Co. KG in Berlin.

| Rolle | Schauspieler | Dt. Synchronstimme |
|---|---|---|
| Chris Washington | Daniel Kaluuya | Nico Sablik |
| Rose Armitage | Allison Williams | Yvonne Greitzke |
| Missy Armitage | Catherine Keener | Anke Reitzenstein |
| Dean Armitage | Bradley Whitford | Till Hagen |
| Jeremy Armitage | Caleb Landry Jones | Hannes Maurer |
| Andrew Logan King | Lakeith Stanfield | Tim Knauer |
| Jim Hudson | Stephen Root | Jan Spitzer |
| Rod Williams | Lil Rel Howery | Tobias Schmidt |
| Detective Latoya | Erika Alexander | Peggy Sander |
| Georgina | Betty Gabriel | Victoria Sturm |
| Walter | Marcus Henderson | Michael Iwannek |
| Philomena King | Geraldine Singer | Sonja Deutsch |
| Officer Ryan | Trey Burvant | Sven Gerhardt |
| Roman Armitage, Großvater | Richard Herd | Horst Lampe |

Rezeption

Altersfreigabe

In den USA erhielt der Film von der MPAA wegen der Darstellung von Gewalt, blutiger Szenen und sexueller BezĂŒge ein R-Rating, was einer Freigabe ab 17 Jahren entspricht.cite-ref-55[55] In Deutschland ist der Film FSK 16. In der FreigabebegrĂŒndung heißt es: „Der Film erzĂ€hlt mit den typischen Mitteln des Horrorgenres und deutlich satirischem Einschlag von Vorurteilen und Rassismus. Dabei baut er seine Spannung langsam auf, birgt aber im letzten Drittel teils drastische Gewaltszenen. Diese können Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ĂŒberfordern, doch ab 16-JĂ€hrige sind aufgrund ihrer Medienerfahrung in der Lage, die Stilmittel zu entschlĂŒsseln und den Film in den Genre-Kontext einzuordnen. Auch die zahlreichen ironischen Brechungen und teils grotesken Überzeichnungen erleichtern ihnen die Distanzierung. Da der Film zudem Gewaltanwendung nicht positiv darstellt, kann die genannte Altersgruppe seine Themen reflektieren, ohne von den drastischen Elementen ĂŒberfordert zu werden.“cite-ref-56[56]

Kritiken

Der Film konnte 98 Prozent der Kritiker bei Rotten Tomatoes ĂŒberzeugen bei einer durchschnittlichen Bewertung mit 8,3 von 10 möglichen Punkten.cite-ref-57[57] Sehr selten war auch der CinemaScore „A-“, was einer „1-“ entspricht, den die Zuschauer Get Out nach seinem Start in den USA im Schnitt vergaben, was besonders fĂŒr Horrorfilme selten ist.cite-ref-58[58] Im Rahmen der Golden Tomato Awards des Jahres 2017 ging der Film als Sieger in den Kategorien Best Wide Release und Best Horror Movie hervor.cite-ref-59[59]cite-ref-60[60]

Antje Wessels von Quotenmeter.de sagt, die Idee, den Antrittsbesuch bei den Schwiegereltern zum erzĂ€hlerischen Dreh- und Angelpunkt zu machen, sei brillant. Als Zuschauer sei man nicht nur mittendrin im Szenario, sondern werde von Jordan Peele außerdem von einem diffusen GefĂŒhl der Unsicherheit maltrĂ€tiert.cite-ref-quotenmeterwessels-15-1[15]

Peter Debruge von Variety meint, die Mischung aus Satire und Horrorfilm beweise auch einige Gesellschaftskritikcite-ref-61[61], und John DeFore von The Hollywood Reporter spricht gar von einem der befriedigendsten Thriller seit Jahren, der beweise, dass Jordan Peele, der sich erstmals als Regisseur betÀtigte, viele Karrieremöglichkeiten hat, wenn er es leid sein sollte, in Komödien vor der Kamera zu stehen.cite-ref-62[62]

Andreas Busche vom Tagesspiegel meint, die eigentliche StĂ€rke des Films liege darin, dass er fĂŒr reale Ängste im gegenwĂ€rtigen Amerika die einleuchtendste Genre-Metapher seit George Romeros Zombies finde, denn der Horrorfilm sei im Grunde die einzige Möglichkeit, von einer black experience zu erzĂ€hlen, solange junge Afroamerikaner durch Polizeikugeln sterben.cite-ref-tagesspiegelbusche-13-2[13]

Dietmar Dath von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagt, Peele sei mit seinem RegiedebĂŒt ein ungewöhnliches und hochintelligentes Werk gelungen: „Der Film bricht viele Regeln und verbindet gekonnt Horror, Komödie und einen Blick auf die amerikanische Gesellschaft.“cite-ref-fazdath-63-0[63] Sein Kollege Bert Rebhandl beschreibt den Film als eine höchst vergnĂŒgliche Horrorkomödie, die im Detail vor Intelligenz nur so strotze, und die auch mit einigen tollen schauspielerischen Leistungen aufwarte. Hier sei der amerikanische Traum von einem Kino lebendig, das kommerziell und relevant zugleich ist und in dem Politik eine Folge radikalen Denkens ist, so Rebhandl.cite-ref-fazrebhandl-64-0[64]

Daniel KrĂŒger von Musikexpress sagt, Get Out wirke wie der verfilmte Albtraum der Black-Lives-Matter-Bewegung und beschrieb nach der Veröffentlichung eines ersten Trailers: „Alle Menschen mit dunkler Hautfarbe scheinen auf dem Anwesen der Schwiegereltern unter Hypnose zu stehen, wandeln teilweise wie Zombies umher oder sprechen Warnungen an ihn aus. Das VorstellungsgesprĂ€ch bei der zukĂŒnftigen (naja, wohl eher noch nicht) Familie wird zum Überlebenskampf.“cite-ref-65[65]

Emily Yoshida von Vulture meint, Get Out sei der geeignetste Film, der bislang an einem Wochenende der Oscar-Verleihungen in die Kinos kam und in einer Zeit, in der die Oscars, die Golden Globes und die Screen Actors Guild Awards gar nicht mehr #SoWhite seien.cite-ref-66[66]

Sabienna Bowman von bustle.com sah bereits kurz nach der Oscarverleihung 2017 gute Chancen fĂŒr den Film, bei der Preisverleihung des folgenden Jahres berĂŒcksichtigt zu werden.cite-ref-67[67] Auch Matthew Jacobs von der Huffington Post sieht in Get Out als eine siedend heiße Satire, die Amerikas Rassenbigotterie unter Anklage stelle, einen ebenso wĂŒrdigen Oscar-Kandidaten wie in jedem Sklaverei-Film. Das Genre Horrorfilm und der Anfang des Jahres gelegene Veröffentlichungstermin seien hierfĂŒr keine HinderungsgrĂŒnde, so Jacobs, und er erinnert daran, dass auch Das Schweigen der LĂ€mmer bei der Oscarverleihung bedacht wurde.cite-ref-68[68]

Wolfgang M. Schmitt nennt Get Out eine selten gewordene, wirklich glĂ€nzende Liberalismuskritik und stellt den Film ausdrĂŒcklich in die Tradition von Rat mal, wer zum Essen kommt: Wo der Klassiker Rassismus noch als bĂŒrgerlich gepflegtes Konversationsdrama verhandelt, ĂŒbersetzt Jordan Peele dieselbe Grundkonstellation in klaustrophobischen Horror.cite-ref-69[69] Entscheidend ist fĂŒr Schmitt, dass die weißen Gastgeber nicht bloß eine linksliberale Maske tragen, um „alten“ Rassismus zu kaschieren, sondern als wirklich ĂŒberzeugte Liberale (so sind sie StammwĂ€hler von Obama gewesen) ernst zu nehmen sind; der Schrecken entsteht gerade aus ihrer fĂŒrsorglichen, toleranten AttitĂŒde, die in eine perfide Aneignung schwarzer Kultur und IdentitĂ€t umschlĂ€gt und dadurch einen „latenten Totalitarismus“ ausbildet. Diese Dynamik liest Schmitt als BĂŒndel aus Biopolitik und Transhumanismus: Hinter scheinbar vernĂŒnftigen Gesundheitsregeln (etwa dem Rauchverbot) steht ein Programm, das schwarze Körper als Ressource zur VerjĂŒngung und Selbsterhaltung der Weißen instrumentalisieren soll – eine beißende Pointe gegen den Selbstentwurf eines vermeintlich antirassistischen Silicon Valley. ErgĂ€nzend deutet er die Hypnose der Mutter als psychopolitische Technik, die Autonomie und freien Willen therapeutisch unterlĂ€uft, und betont zugleich eine Gegenkraft der Kunst: Das Fotografieren fungiert – in Hitchcock-Manier – als AufklĂ€rungswaffe, als Möglichkeit des „Sehens“, die Wahrheit sichtbar zu machen und Handlungsmacht zurĂŒckzugewinnen. Er deutet den Film (u. a. mit Stuart Hall) als politisches Umcodieren des Horrorgenres: ein bewusst „unreiner“, „schmutziger“ Film, der sich den Aneignungslogiken des globalen Kapitalismus nicht anpasst, sondern sie mit den Mitteln des Genres bloßlegt und zurĂŒckschlĂ€gt.

Von der Deutschen Film- und Medienbewertung wurde Get Out mit dem PrĂ€dikat Besonders wertvoll versehen. In der BegrĂŒndung heißt es: „Kamera und Schnitt helfen, beklemmende AtmosphĂ€re und Schreckmomente adĂ€quat zu setzen, die Effekte stimmen, und die Schauspieler erzeugen erfolgreich jene Verunsicherung, die von den Figuren ausgehen soll. In der Summe ist den Machern ein intelligenter Genrefilm gelungen, der – das möchte die Jury gerne hervorheben – vom deutschen Verleih zudem sehr ĂŒberzeugend synchronisiert wurde.“cite-ref-70[70]

Im Dezember 2022 wurde Peeles Werk in der alle zehn Jahre abgehaltenen Kritikerumfrage der britischen Zeitschrift Sight & Sound auf Platz 95 der „besten Filme aller Zeiten“ gewĂ€hlt.cite-ref-71[71]

Einspielergebnis

Der Film, der am 24. Februar 2017 in 2.781 nordamerikanischen Kinos startete, hatte an diesem Tag alle der weit mehr als 100 Kritiker bei Rotten Tomatoes ĂŒberzeugt,cite-ref-brian-72-0[72] spielte am ersten Tag rund 10,8 Millionen US-Dollar ein,cite-ref-73[73] landete nach dem ersten Wochenende auf Platz 1 der Kino-Charts, avancierte mit Einnahmen von insgesamt 33,4 Millionen US-Dollar zum zweiterfolgreich gestarteten, R-gerateten Horrorfilm nach The Purge, der an seinem Startwochenende im Juni 2013 rund 34 Millionen US-Dollar einspieltecite-ref-74[74], und ĂŒbertraf damit die Erwartungen der Experten, die von einem Einspielergebnis zwischen 25 und 30 Millionen US-Dollar ausgingen.cite-ref-75[75] Es war seit dem Jahr 2000 nur 180 Filmen gelungen, alle Kritiker in großer Zahl zu ĂŒberzeugen,cite-ref-brian-72-1[72] und besonders fĂŒr einen Spielfilm stellte dies ein außergewöhnlich gutes Ergebnis dar.cite-ref-76[76] Bemerkenswert am Eröffnungswochenende, an dem der sich ebenfalls mit der Lebenswelt der Schwarzen auseinandersetzende Film Moonlight als bester Film bei der Oscarverleihung ausgezeichnet wurde, war auch die Mischung des Kinopublikums, das sich aus 39 Prozent Schwarzen, 36 Prozent Weißen und 17 Prozent Hispanics zusammensetzte und gleichermaßen aus Frauen und MĂ€nnern bestand.cite-ref-77[77]

Den Produktionskosten in Höhe von 4,5 Millionen US-Dollar stehen bislang weltweit Einnahmen aus KinovorfĂŒhrungen von rund 255 Millionen US-Dollar gegenĂŒber,cite-ref-78[78] und alleine 176 Millionen US-Dollar wurden in den USA eingespielt, wodurch sich Get Out hier auf Platz 15 der erfolgreichsten Filme befindetcite-ref-79[79] und auf Platz 37 der weltweit erfolgreichsten Filme des Jahres 2017.cite-ref-80[80] In den USA wurde Get Out zudem der erfolgreichste von Blumhouse produzierte Film, noch vor Split, der Anfang 2017 in die US-Kinos kam.cite-ref-81[81] DarĂŒber hinaus entwickelte sich Get Out zum dritterfolgreichsten R-Rated-Horrorfilm aller Zeiten in den USA vor Hannibal und hinter Es und Der Exorzist, der dort inflationsbereinigt 232,9 Millionen US-Dollar einspielte.cite-ref-82[82]cite-ref-83[83] Auch in SĂŒdkorea landete der Film nach seinem Start auf Platz 1 der Kino-Charts. In Deutschland stieg der Überraschungserfolg aus den USA in seiner Startwoche am ersten Maiwochenende 2017 hinter Guardians of the Galaxy Vol. 2 auf Platz 2 in die Kinocharts ein und konnte sich noch weitere drei Wochen in den Top 10 halten. Insgesamt verzeichnete der Film 2017 in Deutschland 539.101 Besucher und belegte damit Rang 60 in der Jahresrangliste.cite-ref-84[84]

Internet Challenge

Kurz nach dem Kinostart von Get Out in den USA war eine Internet Challenge zum Film entstanden. Hierbei wurden Personen gefilmt, die in Richtung der Kamera laufen, dann jedoch ausweichen. Die gedrehten Videos wurden anschließend in sozialen Medien geteilt. Es handelt sich dabei um eine nachgestellte Szene aus dem Film, in der der GĂ€rtner Walter auf Chris zurennt und erst kurz vor einem Zusammenstoß die Laufrichtung Ă€ndert.cite-ref-85[85]cite-ref-86[86] An der Challenge beteiligten sich auch Prominente wie der US-amerikanische Basketball-Spieler Stephen Curry, der australische Rugby-Spieler Adam Ashley-Coopercite-ref-87[87] und der österreichische Fußballspieler David Alaba.cite-ref-88[88]

Auszeichnungen (Auswahl)

Am 18. Dezember 2017 gab die Academy of Motion Picture Arts and Sciences bekannt, dass sich Michael Abels’ Arbeit auf einer Shortlist befindet, aus der die Nominierungen in der Kategorie Beste Filmmusik im Rahmen der Oscarverleihung 2018 erfolgten.cite-ref-89[89] Im Folgenden eine Auswahl von Nominierungen und Auszeichnungen im Rahmen weiterer Filmpreise.


‱ Aufnahme in die Top-10-Filme des Jahres 2017cite-ref-90[90]


‱ Nominierung fĂŒr den Excellence in Production Design Award in der Kategorie Contemporary Film (Rusty Smith)cite-ref-91[91]


‱ Nominierung als Bester Film (Sean McKittrick, Jason Blum, Edward H. Hamm Jr. und Jordan Peele)
‱ Nominierung fĂŒr die Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Nominierung fĂŒr das Beste Drehbuch (Jordan Peele)
‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Nominierung als Bester Nebendarsteller (Lil Rel Howery)
‱ Nominierung als Beste Nebendarstellerin (Betty Gabriel)
‱ Nominierung als Bestes Ensemble (Casting: Terri Taylor)
‱ Nominierung fĂŒr die Beste Filmmusik (Michael Abels)
‱ Nominierung als Bester Nachwuchsregisseur (Jordan Peele)
‱ Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Nominierung als Bester Nachwuchsdarsteller (Lil Rel Howery)
‱ Nominierung als Beste Nachwuchsdarstellerin (Betty Gabriel)cite-ref-92[92]


‱ Nominierung fĂŒr das Beste Originaldrehbuch (Jordan Peele)
‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)


‱ Auszeichnung als Bester internationaler Independent-Filmcite-ref-93[93]

CinemaCon Big Screen Achievement Awards 2017

‱ Auszeichnung als Regisseur des Jahres (Jordan Peele)cite-ref-94[94]


‱ Nominierung als Bester Film
‱ Nominierung fĂŒr die Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste Drehbuch (Jordan Peele)
‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Auszeichnung als Bester Science-Fiction oder Horrorfilmcite-ref-95[95]


‱ Nominierung fĂŒr die Beste Spielfilmregie (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung fĂŒr die Beste DebĂŒtregie (Jordan Peele)cite-ref-96[96]


‱ Nominierung fĂŒr den Besten Filmschnitt – Comedy (Gregory Plotkin)cite-ref-97[97]


‱ Nominierung als Bester Film
‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)


‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste Drehbuch (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung mit dem Bingham-Ray-Award als Bester Nachwuchsregisseur (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung mit dem Publikumspreis
‱ Nominierung als Bester Film
‱ Nominierung als Bester Darsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Nominierung fĂŒr den Publikumspreiscite-ref-98[98]cite-ref-99[99]

Hollywood Music in Media Awards 2017

‱ Nominierung in der Kategorie Original Score: Sci-Fi/Fantasy Film (Michael Abels)cite-ref-100[100]

Hollywood Professional Association Awards 2017

‱ Nominierung in der Kategorie Outstanding Editing – Feature Film (Gregory Plotkin)cite-ref-101[101]


‱ Auszeichnung als Bester Film
‱ Auszeichnung fĂŒr die Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Nominierung fĂŒr das Beste Drehbuch (Jordan Peele)
‱ Nominierung fĂŒr den Besten Schnitt (Gregory Plotkin)
‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)cite-ref-102[102]cite-ref-103[103]


‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste Drehbuch (Jordan Peele)cite-ref-104[104]


‱ Nominierung als Bester Film
‱ Nominierung als Bester Filmschauspieler (Daniel Kaluuya)
‱ Nominierung als Bester Bösewicht (Allison Williams)
‱ Auszeichnung in der Kategorie Best Comedic Performance (Lil Rel Howery)
‱ Nominierung als Bestes Duo (Daniel Kaluuya und Lil Rel Howery)
‱ Nominierung in der Kategorie Best Fight Against the Systemcite-ref-105[105]cite-ref-106[106]cite-ref-107[107]


‱ Nominierung als Bester Film
‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste Drehbuch (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung fĂŒr die Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Nominierung als Bester Nebendarsteller (Lil Rel Howery)cite-ref-108[108]cite-ref-109[109]


‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste RegiedebĂŒt (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung als Best Cast Ensemble
‱ Aufnahme in die Top 10 Moviescite-ref-110[110]


‱ Auszeichnung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Runner-up in der Kategorie Bester Film
‱ Runner-up in der Kategorie Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Runner-up in der Kategorie Bestes Drehbuch (Jordan Peele)cite-ref-111[111]


‱ Auszeichnung als Bestes Erstlingswerk (Jordan Peele)cite-ref-112[112]


‱ Nominierung als Bester Film (Sean McKittrick, Jason Blum, Edward H. Hamm Jr. und Jordan Peele)
‱ Nominierung fĂŒr die Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste Originaldrehbuch (Jordan Peele)
‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)


‱ Nominierung als Bester Film (Sean McKittrick, Edward H. Hamm jr., Jason Blum und Jordan Peele)
‱ Stanley Kramer Award (Sean McKittrick, Edward H. Hamm jr., Jason Blum und Jordan Peele)cite-ref-113[113]


‱ Nominierung als Bester Film
‱ Auszeichnung fĂŒr die Beste Regie (Jordan Peele)
‱ Nominierung fĂŒr das Beste Originaldrehbuch (Jordan Peele)
‱ Nominierung in der Kategorie Art Direction and Production Designcite-ref-114[114]


‱ Nominierung als Bester Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya)
‱ Nominierung als Bestes Ensemble in einem Filmcite-ref-115[115]

World Soundtrack Awards 2017

‱ Nominierung in der Kategorie Discovery of the Year (Michael Abels)cite-ref-116[116]


‱ Auszeichnung fĂŒr das Beste Originaldrehbuch (Jordan Peele)cite-ref-117[117]

Fortsetzung

Vor der US-amerikanischen Kinopremiere des Films signalisierte Peele ein generelles Interesse an einer Fortsetzung zum Film und sagte: „Es gibt verschiedene Richtungen, die wir einschlagen könnten. Aber um ganz ehrlich zu sein, versuche ich gerade ganz andere Ideen umzusetzen. Get Out 2 hat im Moment absolut keine PrioritĂ€t. Aber wenn wir die Möglichkeit bekommen sollten, ein Sequel zu diskutieren, werde ich vorbereitet sein.“cite-ref-118[118] Über eine mögliche Fortsetzung von Get Out hinaus hat Peele Ideen fĂŒr vier weitere Gesellschaftsthriller.cite-ref-119[119] „Ich habe vier andere Social-Thriller, die ich im nĂ€chsten Jahrzehnt enthĂŒllen möchte. Die besten und furchterregendsten Monster in der Welt sind menschliche Wesen und wozu wir in der Lage sind, besonders wenn wir aufeinander treffen. Ich habe an diesen PrĂ€missen dieser verschiedenen sozialen DĂ€monen gearbeitet, diesen inhĂ€renten Monstern, der Art, wie sie in unser Denken und unsere Interaktion eingewoben sind. Und jeder weitere Film soll von einem anderen dieser sozialen DĂ€monen handeln“, sagte Peele.cite-ref-120[120] Der zweite Film mit sozialem Kommentar mit dem Titel Wir kam im MĂ€rz 2019 in die Kinos. Der dritte Film in dieser Reihe von Social-Thrillern ist der Horrorfilm Nope, der im Juli 2022 in die US-Kinos kam.cite-ref-121[121]

Weblinks

‱ Get Out bei IMDb
‱ Get Out in der Deutschen Synchronkartei
‱ Get Out – Website zum Film (englisch)
‱ Get Out – Trailer von Universal Pictures bei Youtube (Video, englisch)
‱ Get Out – deutscher Trailer von Universal Pictures bei Youtube (Video)
‱ Get Out – Jordan Peele, Allison Williams und Daniel Kaluuya im Interview mit FOX 5 DC bei Youtube (Video, englisch)

Einzelnachweise

cite-note-fsk-11. Freigabebescheinigung fĂŒr Get Out. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; PrĂŒf­nummer: 167447/K).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 lĂ€nger als 4 Zeichen
cite-note-jmk-22. Alterskennzeichnung fĂŒr Get Out. Jugendmedien­kommission.
cite-note-newrepublicleitch-33. ↑ Will Leitch: Get Out: Menace to Society. Jordan Peele’s horror-comedy explores what lies behind the smiling faces of ‘good’ white people — sometimes literally. In: newrepublic.com, 24. Februar 2017.
cite-note-44. ↑ Caity Weaver: Jordan Peele on the Most Terrifying Horror Story: Being Black in America. In: gq.com, 3. Februar 2017.
cite-note-kinode-55. ↑ Get Out: Diese Horror-Zitate habt ihr vielleicht verpasst! In: kino.de. Abgerufen am 2. Mai 2017.
cite-note-slateharris-66. ↑ Aisha Harris: Get Out. In: slate.com, 23. Februar 2017.
cite-note-theithacanlentz-77. ↑ Aidan Lentz: Review: Jordan Peele’s horror film examines racial tension. In: theithacan.org, 15. Februar 2017.
cite-note-vanityfairbusis-88. ↑ Hillary Busis: This Horror Film About Evil White People Looks Absolutely Bonkers. In: Vanity Fair, 5. Oktober 2016.
cite-note-villagevoiceebiri-99. ↑ Bilge Ebiri: ‘Get Out’s’ Jordan Peele Brings the ‘Social Thriller’ to BAM. In: villagevoice.com, 14. Februar 2017.
cite-note-1010. ↑ Aja Romano: How ‘Get Out’ deconstructs racism for white people. In: vox.com, 7. MĂ€rz 2017.
cite-note-weltonlinerodek-1111. ↑ Hanns-Georg Rodek: Trau niemals einem lĂ€chelnden Liberalen In: Welt Online, 4. Mai 2017.
cite-note-usmagazinereinstein-1212. ↑ Mara Reinstein: ‘Get Out’ Review: The Jordan Peele-Directed Film ‘Breaks New Ground’ as an Intense Horror and Social Comedy Hybrid. In: usmagazine.com, 21. Februar 2017.
cite-note-tagesspiegelbusche-1313. ↑ Andreas Busche: Horrorkomödie ‘Get Out’: Falsche Abfahrt In: Der Tagesspiegel, 4. Mai 2017.
cite-note-1414. ↑ Sarah Ricard: Key & Peele Star Talks About His Upcoming Horror Movie. Jordan Peele: 'I’m obsessed with the link between horror and comedy'. In: rottentomatoes.com, 9. MĂ€rz 2015.
cite-note-quotenmeterwessels-1515. ↑ Antje Wessels: ‘Get Out’: Der rechte Film zur rechten Zeit In: quotenmeter.de, 29. April 2017.
cite-note-1616. ↑ Marcus Stiglegger im Interview mit Larissa Königs: Im Horror-Film ‘Get Out’ geht’s um Rassismus in den USA – ein Experten-Interview. (Memento des Originals vom 12. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noizz.de In: noizz.de, 28. Februar 2017.
cite-note-filmschoolrejectsmonagle-1717. ↑ Matthew Monagle: You Have No Excuse Not to See ‘Get Out’ in Theaters This Weekend. In: filmschoolrejects.com, 24. Februar 2017.
cite-note-heatstzanotti-1818. ↑ Emily Zanotti: Hit Horror Film at Sundance ‘Get Out’ Has Scary Twist. In: heatst.com, 27. Januar 2017.
cite-note-theguardianbakare-1919. ↑ Lanre Bakare: Get Out: the film that dares to reveal the horror of liberal racism in America. In: The Guardian, 28. Februar 2017.
cite-note-nbcsimon-2020. ↑ Mashaun D. Simon: ‘Get Out’: Jordan Peele’s Horror Flick Debunks Post-Racial Myths. In: nbcnews.com, 24. Februar 2017.
cite-note-theatlanticcruz-2121. ↑ Lenika Cruz: In ‘Get Out’, the Eyes Have It. In: theatlantic.com, 3. MĂ€rz 2017.
cite-note-spiegelonlinepilarczyk-2222. ↑ Hannah Pilarczyk: Horrorfilm ‘Get Out’ ĂŒber Rassismus: Zurecht paranoid In: Spiegel Online, 3. Mai 2017.
cite-note-latimesyamato-2323. ↑ Jen Yamato: Jordan Peele on ‘Get Out,’ the horror film about racism that Obama would love. In: Los Angeles Times, 25. Februar 2017.
cite-note-2424. ↑ Rory Chasin: New horror movie Get Out is probably the most important movie you’ll see this year. In: joe.ie, 25. Februar 2017.
cite-note-suedtirolnewssteinhart-2525. ↑ Jordan Peele im GesprĂ€ch mit Marietta Steinhart: Regisseur Peele legt den Finger auf einen wunden Punkt. Regisseur Jordan Peele ĂŒber Horror-Satire ‘Get Out’ (Memento vom 2. Mai 2017 im Internet Archive) In: suedtirolnews.it, 2. Mai 2017.
cite-note-zeitonlinesteinhart-2626. ↑ Marietta Steinhart: ‘Get Out’: Fast so schaurig wie die RealitĂ€t In: Zeit Online, 2. Mai 2017.
cite-note-2727. ↑ Stephanie Zacharek: Review: Jordan Peele’s Extraordinary, Inventive Get Out Is the Horror Movie We Need Today. In: Time, 23. Februar 2017.
cite-note-voxromano-2828. ↑ Aja Romano: How Get Out deconstructs racism for white people. In: vox.com, 7. MĂ€rz 2017.
cite-note-vultureyoshida-2929. ↑ Emily Yoshida: Oscars 2017. Get Out Is the Most Appropriate Oscar-Weekend Release Ever. In: Vulture, 24. Februar 2017.
cite-note-3030. ↑ Fans feiern klugen Horror-Thriller ‘Get Out’. In: rp-online.de, 9. MĂ€rz 2017.
cite-note-nytmaillard-3131. ↑ Kevin Noble Maillard: Erased Onscreen: Where Are All the Interracial Couples? In: The New York Times, 3. MĂ€rz 2017.
cite-note-3232. ↑ Aja Romano: How Get Out deconstructs racism for white people. In: vox.com, 7. MĂ€rz 2017.
cite-note-3333. ↑ Mark Olsen: Indie Focus: Oscars and onward with ‘Get Out’ and ‘I Don’t Feel at Home in This World Anymore’. In: Los Angeles Times, 26. Februar 2017.
cite-note-3434. ↑ Zaba Blay: Watch How On-Screen Interracial Relationships Evolved To Give Us ‘Get Out’. In: The Huffington Post, 6. MĂ€rz 2017.
cite-note-timeberman-3535. ↑ Eliza Berman: Jordan Peele: Get Out ‘Explores Why Black People Are Afraid of White People’. In: Time, 24. Februar 2017.
cite-note-3636. ↑ Jen Yamato: Jordan Peele on ‘Get Out,’ the horror film about racism that Obama would love. In: Los Angeles Times, 25. Februar 2017.
cite-note-3737. ↑ Michelle Matthews: Allison Williams, star of ‘Girls,’ raves about Fairhope after filming movie there. In: al.com, 19. MĂ€rz 2016.
cite-note-3838. ↑ Asia Frey: Ashland Place home transformed into movie set for a day. In: lagniappemobile.com, 30. MĂ€rz 2016.
cite-note-3939. ↑ Brent Lang: Box Office: ‘Get Out’s’ Rave Reviews Will Power Jordan Peele Thriller to Strong Opening. In: Variety, 22. Februar 2017.
cite-note-tazboehme-4040. ↑ Tim Caspar Boehme: US-Horrorfilm ‘Get Out’: Der Schrecken ist weiß In: taz.de, 3. Mai 2017.
cite-note-soundtrack-4141. ↑ Back Lot Music to Release ‘Get Out’ Soundtrack. In: soundtrack.net, 22. Februar 2017.
cite-note-4242. ↑ Charles Pulliam-Moore: The hidden Swahili message in ‘Get Out’ the country needs to hear. (Memento des Originals vom 13. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fusion.net In: fusion.net, 1. MĂ€rz 2017.
cite-note-4343. ↑ Kaya Savas: ‘Get Out’ by Michael Abels. (Memento vom 13. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) In: filmmusicmedia.com, 28. Februar 2017.
cite-note-4444. ↑ Americana ist eine Form des amerikanischen Folk, die durch eine Verbindung verschiedener traditioneller amerikanischer Musikstile entstanden ist, die das musikalische Ethos der Vereinigten Staaten bilden, speziell jedoch jene KlĂ€nge aus Folk, Blues, Rhythm and Blues und Rock and Roll.
cite-note-4545. ↑ Patrick Phillips: Soundtrack Listening: ‘Get Out’. In: cutprintfilm.com, 28. Februar 2017.
cite-note-4646. ↑ Chris Mench: Jordan Peele Reveals Why He Chose Childish Gambino’s “Redbone” To Soundtrack ‘Get Out’. The ‘Awaken, My Love!’ single is featured in the movie’s opening credits. In: genius.com, 23. Februar 2017.
cite-note-4747. ↑ ‘Get Out’. Soundtracks. In: imdb.com. Abgerufen am 25. Februar 2017.
cite-note-4848. ↑ ‘Get Out’ Soundtrack Announced. In: filmmusicreporter.com, 23. Februar 2017.
cite-note-4949. ↑ Sebastian Daniels: Get Out – Rassismus und Hypnose im ersten Trailer zum Horrorfilm In: moviepilot.de, 5. Oktober 2016.
cite-note-5050. ↑ Monica Castillo: Where to Stream the Movies That Influenced ‘Get Out’. In: The New York Times, 10. MĂ€rz 2017.
cite-note-5151. ↑ Jude Dry: Jordan Peele on Putting the ‘Monster of Racism’ Onscreen for Horror Debut ‘Get Out’. In: indiewire.com, 24. Januar 2017.
cite-note-5252. ↑ Julius Vietzen: ‘Get Out’: Erster deutscher Trailer zum gefeierten Horrorfilm der Macher von ‘Insidious’ und ‘Split’. In: filmstarts.de, 8. MĂ€rz 2017.
cite-note-5353. ↑ Tilly Pearce: What is Get Out? UK release date, cast and storyline of hot psychological thriller – all you need to know. In: thesun.co.uk, 13. MĂ€rz 2017.
cite-note-5454. ↑ Helgard Haß: ‘Get Out’: Deutscher Kinostart und positive erste Kritiken zu Jordan Peeles Mystery-Horror. In: filmstarts.de, 23. Februar 2017.
cite-note-5555. ↑ Get Out. In: parentpreviews.com. Abgerufen am 11. MĂ€rz 2017.
cite-note-5656. ↑ FreigabebegrĂŒndung fĂŒr Get Out In: Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Abgerufen am 4. Mai 2017.
cite-note-5757. ↑ Get Out. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen am 22. September 2023 (englisch).
cite-note-5858. ↑ Box-Office USA: Riesenstart fĂŒr die Horrorkomödie Get Out. In: filmfutter.com, 2. MĂ€rz 2017.
cite-note-5959. ↑ Best-reviewed Wide Release 2017 In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 3. Januar 2018.
cite-note-6060. ↑ Best-reviewed Horror-Movies 2017 In: Rotten Tomatoes. Abgerufen am 3. Januar 2018.
cite-note-6161. ↑ Peter Debruge: Sundance Film Review: ‘Get Out’. In: Variety, 24. Januar 2017.
cite-note-6262. ↑ John DeFore: ‘Get Out’: Film Review. Sundance 2017. In: The Hollywood Reporter, 24. Januar 2017.
cite-note-fazdath-6363. ↑ Dietmar Dath: Filmkritik ‘Get Out’: Eine Art politische Horrorkomödie In: Frankfurter Allgemeine Zeitung Online, 2. Mai 2017.
cite-note-fazrebhandl-6464. ↑ Bert Rebhandl: Im Kino: ‘Get out’: Vom schlechten Gewissen gebissen In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3. Mai 2017.
cite-note-6565. ↑ Daniel KrĂŒger: ‘Get Out’ ist ein Horrorfilm voller Rassismus. In: Musikexpress, Oktober 2016.
cite-note-6666. ↑ Emily Yoshida: Oscars 2017. Get Out Is the Most Appropriate Oscar-Weekend Release Ever. In: Vulture, 24. Februar 2017.
cite-note-6767. ↑ Sabienna Bowman: 11 2018 Oscar Nomination Predictions Based On Early Favorites. In: bustle.com, 27. Februar 2017.
cite-note-6868. ↑ Matthew Jacobs: ‘Get Out’ Is The Type Of Movie The Oscars Should Pay Attention To. Let’s start the campaign for Jordan Peele’s horror satire now. In: The Huffington Post, 5. MĂ€rz 2017.
cite-note-6969. ↑ Filmanalyse: GET OUT - Kritik & Analyse. 29. April 2017, abgerufen am 22. Dezember 2025.
cite-note-7070. ↑ Get Out In: fbw-filmbewertung.com. Deutsche Film- und Medienbewertung. Abgerufen am 17. Mai 2017.
cite-note-7171. ↑ The Greatest Films of All Time. In: bfi.org.uk. Abgerufen am 2. Dezember 2022.
cite-note-brian-7272. ↑ Brian Josephs: Who Is Going to Ruin ‘Get Out’s’ Perfect Score on Rotten Tomatoes? In: spin.com, 24. Februar 2017.
cite-note-7373. ↑ Daily Box Office Friday, February 24, 2017. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 25. Februar 2017.
cite-note-7474. ↑ Scott Mendelson: Box Office: Jordan Peele’s ‘Get Out’ Tops With Huge $11M Friday. In: forbes.com, 25. Februar 2017.
cite-note-7575. ↑ Joey Nolfi: Box office preview: ‘Get Out’ poised to pull audiences in. In: Entertainment Weekly, 23. Februar 2017.
cite-note-7676. ↑ Scott Mendelson: Jordan Peele’s ‘Get Out’ Is One Of The Best-Reviewed Movies In Recent Years. In: forbes.com, 24. Februar 2017.
cite-note-7777. ↑ Ryan Faughnder: ‘Get Out’ tops box office with huge $30.5 million in ticket sales. In: Los Angeles Times, 26. Februar 2017.
cite-note-7878. ↑ Get Out. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 30. Januar 2018.
cite-note-7979. ↑ 2017 Domestic Grosses. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 30. Januar 2018.
cite-note-8080. ↑ 2017 Worldwide Grosses. In: boxofficemojo.com. Abgerufen am 13. Februar 2018.
cite-note-8181. ↑ Scott Mendelson: Box Office: ‘Get Out’ Passing ‘Split’ To Become Blumhouse’s Top Domestic Hit, In: forbes.com, 22. MĂ€rz 2017.
cite-note-8282. ↑ Get Out – Der Exorzist in Reichweite: Wird einer der erfolgreichsten Horrorfilme aller Zeiten, In: blairwitch.de, 11. April 2017.
cite-note-8383. ↑ Scott Mendelson: Box Office: Jordan Peele’s ‘Get Out’ Is The Second-Biggest R-Rated Horror Movie Ever, In: forbes.com, 14. April 2017.
cite-note-8484. ↑ Top 100 Deutschland 2017 In: insidekino.com. Abgerufen am 22. MĂ€rz 2018.
cite-note-8585. ↑ Ellijah C. Watson: Jordan Peele’s ‘Get Out’ Inspires New Internet Challenge. In: okayplayer.com, 8. MĂ€rz 2017.
cite-note-8686. ↑ Rasha Ali: What the Hell is the ‘Get Out’ Challenge? A Short Explainer. In: thewrap.com, 6. MĂ€rz 2017.
cite-note-8787. ↑ Ashley-Cooper ‘Get Out’ fail. (Memento vom 17. MĂ€rz 2017 im Internet Archive) In: perthnow.com.au, 15. MĂ€rz 2017.
cite-note-8888. ↑ Neuer Trend: ‘Get Out Challenge’ mit Bayern-Profi David Alaba. Alaba, Curry und Co. im Get-Out-Fieber In: sport1.de, 9. Mai 2017.
cite-note-8989. ↑ Zack Sharf: Oscars 2018: Best Original Score Shortlist Includes ‘The Shape of Water’, ‘All the Money in the World’ and More In: indiewire.com, 18. Dezember 2017.
cite-note-9090. ↑ Kristopher Tapley: ‘Get Out’, ‘Wonder Woman’, ‘Handmaid’s Tale’ Make AFI Awards Lists In: Variety, 7. Dezember 2017.
cite-note-9191. ↑ Carolyn Giardina: Art Directors Guild Awards: ‘Dunkirk’, ‘Shape of Water’, ‘Blade Runner 2049’ Among Nominees In: The Hollywood Reporter, 4. Januar 2018.
cite-note-9292. ↑ Get Out Dominates the Black Reel Awards (Memento des Originals vom 19. Dezember 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blackreelawards.com In: blackreelawards.com, 13. Dezember 2017.
cite-note-9393. ↑ Nancy Tartaglione: ‘Lady Macbeth’ Leads British Independent Film Awards Nominations In: deadline.com, 1. November 2017.
cite-note-9494. ↑ Dave McNary: Jordan Peele Honored as CinemaCon’s Director of the Year for ‘Get Out’. In: Variety, 20. MĂ€rz 2017.
cite-note-9595. ↑ Kristopher Tapley: ‘Shape of Water’ Leads Critics’ Choice Film Nominations In: Variety, 6. Dezember 2017.
cite-note-9696. ↑ Gregg Kilday: DGA Awards: Guillermo del Toro and ‘The Shape of Water’ Take The Best Film Prize In: The Hollywood Reporter, 3. Januar 2018.
cite-note-9797. ↑ Dino-Ray Ramos: ACE Eddie Awards Announce Nominations For Annual Ceremony In: deadline.com, 3. Januar 2018.
cite-note-9898. ↑ Gordon Cox: ‘Get Out’ Leads 2017 Gotham Awards Nominations In: Variety, 19. Oktober 2017.
cite-note-9999. ↑ Anthony D’Alessandro: ‘Get Out’ Tops IFP Gotham Awards Nominations; ‘Mudbound’ Voted Special Jury Award In: deadline.com, 19. Oktober 2017.
cite-note-100100. ↑ 8th Hollywood Music in Media Awards Nominations Announced In: filmmusicreporter.com, 25. Oktober 2017.
cite-note-101101. ↑ ‘Beauty and the Beast,’ ‘Guardians 2’ Among HPA Awards Nominees In: The Hollywood Reporter, 27. September 2017.
cite-note-102102. ↑ Hilary Lewis: 2018 Independent Spirit Award Nominations Revealed In: The Hollywood Reporter, 21. November 2017.
cite-note-103103. ↑ Jessica Derschowitz: Independent Spirit Awards winners 2018: See the full list In: Entertainment Weekly, 3. MĂ€rz 2018.
cite-note-104104. ↑ Joey Nolfi: Los Angeles Film Critics Association Awards 2017 In: Entertainment Weekly, 3. Dezember 2017.
cite-note-105105. ↑ Joey Nolfi: ‘Get Out’, ‘Stranger Things’ lead 2017 MTV Movie & TV Awards nominations In: Entertainment Weekly, 6. April 2017.
cite-note-106106. ↑ Horror-Film ‘Get Out’ ist der Favorit bei MTV-Preisen. (Memento des Originals vom 28. Mai 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.focus.de In: Focus Online, 7. April 2017.
cite-note-107107. ↑ Mike Vulpo: MTV Movie & TV Awards 2017 Winners: The Complete List In: eonline.com, 8. Mai 2017.
cite-note-108108. ↑ 2018 NAACP Image Award Nominations In: rottentomatoes.com, 20. November 2017.
cite-note-109109. ↑ NAACP Image Awards: The Complete Winners List In: Variety, 15. Januar 2018.
cite-note-110110. ↑ Anthony D’Alessandro: National Board Of Review Winners: ‘The Post’ Comes Up Strong With Best Pic, Best Actress Meryl Streep, Best Actor Tom Hanks In: deadline.com, 28. November 2017.
cite-note-111111. ↑ Hilary Lewis: ‘Lady Bird’ Named Best Picture by National Society of Film Critics In: The Hollywood Reporter, 6. Januar 2018.
cite-note-112112. ↑ Joey Nolfi: 2017 New York Film Critics Circle winners announced In: Entertainment Weekly, 30. November 2017.
cite-note-113113. ↑ ‘Get Out’ to Be Honored by Producers Guild With Stanley Kramer Award. Artikel vom 20. Dezember 2017, abgerufen am 20. Januar 2019.
cite-note-114114. ↑ Steve Pond: ‘Dunkirk’, ‘The Shape of Water’ Lead Satellite Award Nominations In: thewrap.com, 29. November 2017.
cite-note-115115. ↑ Rebecca Rubin: SAG Award Nominations In: Variety, 13. Dezember 2017.
cite-note-116116. ↑ World Soundtrack Awards Discovery of the Year & Public Choice Nominees Announced In: filmmusicreporter.com, 13. September 2017.
cite-note-117117. ↑ Hollywood-Drehbuchpreis fĂŒr Horrorfilm ‘Get Out’ In: orf.at, 12. Februar 2018.
cite-note-118118. ↑ Carmine Carpenito: Get Out 2 – Geht der Spuk bald in die zweite Runde? Regisseur Jordan Peele ĂŒber die Möglichkeit. In: blairwitch.de, 17. Februar 2017.
cite-note-119119. ↑ Jude Dry: ‘Get Out’ Is the First of Many ‘Social Thrillers’ Jordan Peele Has Planned. In: indiewire.com, 2. MĂ€rz 2017.
cite-note-120120. ↑ Selim Baykara: Get Out 2: Geht der Horror in die nĂ€chste Runde? (Memento des Originals vom 11. Mai 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.giga.de In: giga.de, 8. Mai 2017.
cite-note-121121. ↑ Rachel Labonte: Jordan Peele’s New Movie Is Called Nope. In: screenrant.com, 22. Juli 2021.